Jan
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Waibling. (smm)
2.500 Euro aus der 19. Glühweinparty sind am Freitagabend an zwei gemeinnützige Einrichtungen aufgeteilt worden. Für die Kinderkrebshilfe Dingolfing/Landau/Landshut nahm Vorsitzende Ulrike Eckhart 1.250 Euro entgegen, für die Landshuter Werkstätten zeigte sich Zweigstellenleiter Michael Schranz über den gleichen Betrag erfreut. Josef Gabler blickte bei der Spendenübergabe im Gasthaus vom Xaverl-Wirt in Etzenhausen auf die Glühweinparty zurück. Sie findet seit dem Jahr 2005 statt, ein „echtes“ Jubiläum war es am 28. Dezember aber nicht. Bedingt durch die Pandemie fiel die Veranstaltung aus und so folgt die 20. Runde am Montag, 28. Dezember. „Wer hätte das gedacht, dass wir so oft zusammenkommen“, blickte Gabler auf die Anfänge zurück und sprach Lob und Anerkennung an alle Mitwirkenden aus. Da sind die Bastler Karl Biermeier, Sepp Falk, Hans Weinzierl und Hildegard Biermeier. Übung haben die Helfer schon beim Aufbau, denn am Mittag ist von der Veranstaltung noch nichts zu sehen, kurz darauf wird alles hergerichtet und um 15 Uhr die Öfen angeheizt. Mit Einbruch der Dunkelheit kommen die Besucher, viele davon machen auch kleine Wanderungen. So trifft man sich zum letzten Dorfratsch im Jahr. Gabler lobte auch den Bauhof, der beim Herrichten mit den Absperrungen hilft. Die Spendenempfänger erzählten vom Verwendungszweck. Der Bedarf ist groß, wusste Ulrike Eckhart und blickte auf die vergangenen beiden Jahre der Kinderkrebshilfe zurück. 2024 gab es keinen Sterbefall, im vergangenen Jahr allerdings vier. Vom tragischen Schicksal einer betreuten Familie berichtete sie, dort sind zwei Buben an Gehirntumor erkrankt. Monatlich werden oft bis zu 20.000 bis 25.000 Euro Unterstützungsleistungen ausgezahlt, nachdem die Situation geprüft wurde, „damit niemand in Existenznot gerät.“ Das 50-jährige Bestehen feiern heuer die Landshuter Werkstätten, berichtete Michael Schranz. Eröffnet wurden sie am 7. Januar. Das soll im Sommer gefeiert werden, der Festausschuss ist schon am Vorbereiten. Die Spende sei willkommen, da man den Beschäftigten ein Sportgerät oder einen Kickerkasten anschaffen möchte. Zudem finden Spenden für Ausflüge, Sommerfeste, das Maibaumaufstellen oder die Adventsfeier Verwendung. – Bild: Josef Gabler (vorne, v. l.), Ulrike Eckhart, Michael Schranz, Altbürgermeister Josef Hopfensperger und die Unterstützer. Foto: Sabrina Melis
