Sep
28
Großköllnbach
Wenn auf dem geschichtsträchtigen Vierseithof von Georg Weinzierl und seiner Lebenspartnerin Kiki Petri gefeiert wird, steht neben Geselligkeit und Gemeinschaft traditionell der Dienst an einer guten Sache im Mittelpunkt.Das Sommer-Hoffest, beidem rund120 Gäste unter dem neuen, geschmückten Hofbaum zusammenkamen, trug nun besonders erfreuliche Früchte: Kürzlich konnte eine Spendensumme in Höhe von 3333 Euro an die Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V. übergeben werden.
Gastgeber Georg Weinzierl blickte beider Zusammenkunft noch einmal dankbar auf das gelungene Fest zurück und betonte mit einem Augenzwinkern, wer den Grundstein für diesen Erfolg gelegt hatte: Das sprichwörtliche wie tatsächliche „Fundament“ für den neuen Hofbaum hatten Erwin Gabler undKonrad Hellerer geschaffen. Während Gabler mit viel handwerklichem Geschick das Gestell für den Hofbaum baute, sorgte Hellerer mit dem Ausgießen des Fundaments für die nötige Standfestigkeit. Zusammen mit den großzügigen Spenden der Festgäste und einer passenden Aufrundung kam so die stolze Schnaps-zahl von 3333 Euro zustande– der bisherige Spendenrekord auf dem Weinzierl-Hof.
Die Vorsitzende der Kinderkrebshilfe, Ulrike Eckhart, zeigte sich bei der Spendenübergabe sichtlich überwältigt und bedankte sich beiden Initiatoren sowie allen Unterstützern.Jeder Cent werde dringend gebraucht, um den von schweren Schicksalsschlägen getroffenen Familien Momente der Entlastung und Freude zu schenken. Das Geld fließt unter anderem direkt in ein bevorstehendes Highlight im Vereinskalender: einen Familienausflug in den Bayern-Park. Mit mittlerweile über 100 angemeldeten Personen bietet der Tag eine willkommene Auszeit vom oft kräftezehrenden Alltag und Klinikaufenthalten.
Für Georg Weinzierl und Kiki Petri steht fest, dass sie ihrem karitativen Engagement treu bleiben werden. Nach Hoffesten im Sommer und dem beliebten winterlichen „Hofglühen“ wird auf dem Großköllnbacher Hof auch in Zukunft nicht nur Gemeinschaft gepflegt, sondern zugleich dort geholfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.
Foto und Bericht: Sabrina Melis
Ulrike Eckhart(M.) nahm den Scheck dankend entgegen.
